Skip links
DE DE
ENEN FRFR

Webdesign – die besten Tools für Designer

Im ständig wachsenden und allumfassenden IT-Sektor des 21. Jahrhunderts hängt der Erfolg eines Projekts nicht nur von den Fähigkeiten des gewählten Designers ab, sondern ebenso von der Wahl eines leistungsstarken und effizienten Design-Programms. Deshalb stellen wir einige der beliebtesten Design-Tools vor, die bei der Gestaltung origineller und ansprechender Webseiten besonders hilfreich sind.

Angesichts der Vielzahl an Design-Tools können Webdesigner heute gezielt jene Software wählen, die optimal zu ihren eigenen Anforderungen und den Bedürfnissen ihrer Kunden passt. Die richtige Design-Software kann den entscheidenden Unterschied machen – zwischen einem effizienten, kollaborativen und nahtlosen Workflow und einem langsamen, unproduktiven und uninspirierten Designprozess.

Im Folgenden präsentieren wir die Favoriten unter Designern und Agenturen, die für moderne Webprojekte regelmäßig zum Einsatz kommen.

1. Figma

Bereits in der frühen Entwicklungsphase hat sich Figma als führendes kollaboratives Design-Tool etabliert. Es ermöglicht mehreren Nutzern, gleichzeitig an derselben Design-Datei zu arbeiten – in Echtzeit. Ein großer Vorteil von Figma ist, dass es sich um eine webbasierte Anwendung handelt. Es muss nicht auf dem Computer installiert werden und funktioniert plattformübergreifend – ob unter Windows, macOS oder Linux.

Die integrierte Prototyping-Funktion erlaubt es Designern, interaktive und animierte Prototypen zu erstellen – ganz ohne zusätzliche Tools. Natürlich besteht die Möglichkeit, auf die kostenpflichtige Pro-Version umzusteigen, um uneingeschränkten Zugriff auf alle Funktionen von Figma, fortschrittliches responsives Design sowie detaillierte Analysewerkzeuge zu erhalten.

Mehr über moderne Prototyping-Techniken findest du auf Smashing Magazine.

Vorteile:
  • Großartige Möglichkeiten zur Erstellung von App-Prototypen, Mockups, Wireframes, Animationen und generell für UI-Design.
  • Einfache Bedienung mit schneller und unkomplizierter Dateifreigabe.
  • Kollaborativ – ideal für Teamarbeit mit mehreren Beteiligten im Designprozess; unbegrenzte Kommentare und Bearbeitungen in der kostenlosen Version (Projekte nur mit kostenpflichtiger Version).
  • Möglichkeit zur Zusammenarbeit in Echtzeit.
Nachteile:
  • Die kostenlose Starter-Version hat gewisse Leistungsbeschränkungen – sie speichert nur Designänderungen der letzten 30 Tage. Frühere Entwürfe werden automatisch gelöscht und sind nicht mehr verfügbar.
  • Eine stabile Internetverbindung ist Voraussetzung für die Nutzung. Bei schwacher Verbindung kann es zu Performance-Problemen kommen.

Wenn du einen dynamischen und kollaborativen Workflow bevorzugst, der einfach zu teilen und auf jedem Betriebssystem zugänglich ist, dann ist Figma das ideale Tool – für Unternehmen, Designer und Kunden gleichermaßen.

2. Sketch

Sketch ist ein sehr beliebtes Webdesign-Tool, jedoch ausschließlich für das Betriebssystem macOS verfügbar. Es bietet eine Vielzahl an Zusatzkomponenten und Integrationen mit Plattformen wie InVision, Zeplin, Marvel und Principle, was den gesamten Designprozess erheblich vereinfacht.

Sketch ist in der Design-Community besonders anerkannt, da es auf fortschrittlicher Vektorgrafik basiert. Diese Technologie ist ideal für die Entwicklung von UI-Designs und Prototypen geeignet. Sketch überzeugt durch einen innovativen Ansatz beim Screen Design und bringt leistungsstarke Funktionen wie Artboards, Symbole, Optionen zum Teilen von Inhalten und vieles mehr mit.

Vorteile:
  • Sketch ist intuitiv und einfach zu bedienen, mit einer klaren und übersichtlichen Benutzeroberfläche.
  • Deckt alle Phasen des Designprozesses ab – von Wireframes bis hin zu Prototypen.
  • Eignet sich hervorragend für die Integration mit zahlreichen Zusatzkomponenten.
Nachteile:
  • Zu den Nachteilen zählt, dass Sketch keine kostenlose Version bietet – lediglich eine Testphase ist verfügbar.
  • Sketch ist ausschließlich für das Betriebssystem macOS geeignet.
  • Die Funktionen zur Zusammenarbeit sind nicht vollständig entwickelt, daher ist die Integration zusätzlicher Tools erforderlich.

3. Adobe XD

Wie der Name schon sagt, stammt Adobe XD aus der Adobe-Familie und ist standardmäßig Teil des Adobe Creative Cloud Abonnements – kann aber auch separat erworben werden.

Adobe XD wurde ursprünglich für Windows-Nutzer entwickelt, da Sketch, wie bereits erwähnt, ausschließlich für macOS verfügbar ist. Dennoch sind viele Designer, die macOS nutzen, auf Adobe XD umgestiegen – entweder weil sie bereits Creative Cloud-Abonnenten waren oder weil sie mit dem Benutzererlebnis und den Funktionen von Adobe XD insgesamt sehr zufrieden sind.

Erfahrene Sketch-Nutzer schätzen insbesondere das verbesserte Interface von Adobe XD und die einzigartigen Funktionen, die dieses Tool bietet. Wer bereits regelmäßig mit der Adobe Suite arbeitet, wird sich in der vertrauten Umgebung schnell zurechtfinden. Ein besonderes Highlight ist die Unterstützung für Voice Prototyping, wodurch Designer bereits in den frühen Phasen sprachgesteuerter Anwendungen eingebunden werden können.

Ein Nachteil von Adobe XD ist jedoch das Fehlen von Plug-in-Unterstützung – ein Punkt, der für viele Designer problematisch ist, da er die Erweiterbarkeit des Tools einschränkt.

Vorteile:
  • Adobe XD ist sowohl für Windows als auch für macOS verfügbar und existiert zudem als mobile App für Android und iOS.
  • Teil der Creative Cloud – Arbeiten in der vertrauten Adobe-Umgebung ist nahtlos möglich.
  • Unterstützung für Voice Prototyping – ideal für sprachgesteuerte Anwendungen.
Nachteile:
  • Keine Unterstützung für Plug-ins – in diesem Bereich ist Sketch deutlich überlegen.

Fazit

Die Lösung liegt also nicht darin, das bekannteste oder teuerste Design-Tool zu wählen, sondern jenes, das am besten zu dir, deinem Team und deinen geschäftlichen Anforderungen passt. Die beste Wahl ist ein Tool, das deinen Workflow unterstützt und sich nahtlos in deine Arbeitsprozesse integrieren lässt.

Wichtige Aspekte bei der finalen Entscheidung sind deine persönlichen Vorlieben sowie eine realistische Einschätzung deiner technischen Fähigkeiten. Die folgenden Fragen können dir dabei helfen, die richtige Richtung einzuschlagen:

  • Wie hoch ist dein Budget? Falls du nur begrenzte finanzielle Mittel hast, solltest du dich auf kostenlose oder preiswerte Optionen konzentrieren.
  • Welches Erfahrungsniveau hast du? Als Einsteiger solltest du ein Tool wählen, das über Tutorials und aktiven Kundensupport verfügt.
  • Wie viel Flexibilität brauchst du? Je nach Bedarf wählst du ein Programm, das dir mehr oder weniger Gestaltungsspielraum für individuelle Anpassungen bietet.

Unabhängig davon, welche Webdesign-Software du letztendlich wählst: Das wichtigste Kriterium bleibt, dass das gewählte Tool deine Marke unterstützt und dir hilft, deine Projektziele effizient zu erreichen.

Leave a comment

🍪 This website uses cookies to improve your web experience.